Mittwoch, 18. Februar 2015

Wissenschaftsjournalismus vs. Wissenschaftsblogs - eine Phantomdiskussion

Von Ralf Keuper

Noch immer herrscht in Wissenschaftskreisen die Meinung vor, dass sich Wissenschaftsjournalismus nur bedingt mit Wissenschaftsblogs vereinbaren lässt. Einen guten Eindruck dieser doch recht eingeschränkten Sichtweise lieferte auf SPON ein Streitgespräch über Wissenschaft in den Medien: "Die sollten sich schämen!". Diskutanten waren Corinna Lüthje, Ernst Peter Fischer und Holger Wormer.

Wer sich das "Streitgespräch" durchliest, den beschleicht das Gefühl, zu Besuch in einer Parallelwelt zu sein. Wenn da wirklich der repräsentative Durchschnitt der Professorenschaft seine Positionen vorgetragen hat, dann steht es mit dem Verständnis von Wissenschaftskommunikation nicht zum besten. Eine Phantomdiskussion, d.h. die Gegenüberstellung von Journalismus und Bloggen geht am Thema vorbei. 

Dieser Ansicht ist auch Florian Freistetter, Autor des lesenswerten Wissenschaftsblogs Astrodictium simplex. In seinem Beitrag Blogger vs. Journalisten: Ein völlig sinnloser Streit! macht Freistetter seinem Ärger Luft.

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht noch der Hinweis auf einige lesenswerte Beiträge der Vergangenheit zum Themenkomplex Wissenschaftskommunikation/ Wissenschaftsgeschichte:










Bürgerwissenschaft: Wenn Laien nach den Sternen greifen

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