Mittwoch, 25. November 2015

Matthias Dell über das N-Wort und andere Merkwürdigkeiten in den Medien

Von Ralf Keuper

In seiner Medienkolumne Das N-Wort. Eine Faszinationsgeschichte lässt Matthias Dell einigen Dampf ab. Schuld daran ist der Umgang der Medien mit der als N-Wort bekannt gewordenen Bemerkung des bayrischen Innenministers Joachim Herrmann

Insbesondere auf Frank Plasberg und dessen Talk-Sendung Hart aber fair richtet sich Dells Zorn:
Der eitle Jahrmarktbudenbetreiber Plasberg, der das rätselhafte Glück hatte, an einem besonders tiefen Tiefpunkt der öffentlich-rechtlichen Polit-Talkshows für einen kritischen Journalisten gehalten zu werden ... 
Da dürfte er weitgehend auf einer Linie mit dem Anti-Medien-Blog liegen, der kaum ein gutes Haar an Plasberg und dessen Kompetenzen als kritischer Journalist lässt. 

Wenig Gefallen findet Dell auch an der Berichterstattung der ZEIT, und das nicht nur im Zusammenhang mit dem N-Wort. Für ihn fungiert die ZEIT als Konsensmaschine der bürgerlichen Mitte ,"die naturgemäß überhaupt nichts sagen will und kann, was von der Hauptstraße dieses Konsenses abbiegt".

Von Kritikern wird die ZEIT auch gerne als das intellektuelle Zentralorgan kultivierter Langeweile bezeichnet. 

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