Montag, 21. Dezember 2015

Von Caligari zu Hitler - Das deutsche Kino im Zeitalter der Massen

Von Ralf Keuper

Gibt es eine (bruchlose) Verbindungslinie, die sich vom deutschen Kino der 1920er Jahre bis zu Hitlers Machtübernahme zeichnen lässt? Diese Frage beschäftigte Siegfried Kracauer in seinem Buch Von Caligari zu Hitler - Eine psychologische Geschichte des deutschen Films. In der Verlagsbeschreibung heisst es u.a.:
Kracauer begreift Film als ein Medium, das Gesellschaftliches in gleicher Weise widerspiegelt wie kanalisiert, verschleiert wie entschlüsselt - in wechselnden Graden der Bewußtheit bzw. Blindheit.
Vor wenigen Wochen kam der Essayfilm Von Caligari zu Hitler in die Kinos. 


In einem Interview äußerte sich der Regisseur Rüdiger Suchsland zum Entstehungsgrund seines Film und die näheren Beweggründe.

Das alles läuft in letzter Konsequenz auf die Frage hinaus: Was weiss das Kino, was wir nicht wissen können? Weiterhin: Was ist das Gesicht der Weimarer Republik? Kann man überhaupt von dem einen Gesicht sprechen? Das deutsche Kino war in den 1920er Jahren ausgesprochen vielfältig, vital und, wie man heute sagen würde, innovativ. Beispielhaft dafür sind Regisseure wie Fritz Lang und Friedrich Murnau. Aus heutiger Sicht kaum noch vorstellbar, dass der deutsche Film einmal weltweit führend war und international beachtet wurde. 

Was sagt uns das eigentlich?

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