Mittwoch, 29. Juli 2015

Das Musterbuch - ein unterschätztes Medium

Von Ralf Keuper

Das Musterbuch hat sich über die Jahrhunderte als erstaunlich langlebig erwiesen. Zurückzuführen ist das sicherlich auch auf seine Wandlungsfähigkeit, d.h. die Bereitschaft, die verschiedenen Stile der Epochen in sich aufzunehmen bzw. ihnen Ausdruck zu verleihen. Bereits im Mittelalter wurden Musterbücher für die Malerei und Ornamentik erstellt, wie das Reiner Musterbuch

In späteren Zeitaltern wandten sich die Verfasser der Musterbücher profaneren Themen, wie dem Handel, zu. Kataloge können daher als ihre Abkömmlinge betrachtet werden. Eines der ältesten Musterbücher, das Handelszwecken diente, ist The Matthew Boulton Pattern Book

Ein in Deutschland sehr einflussreiches Musterbuch war das von Christian Wilhelm Beuth und Karl Schinkel herausgegebene Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker, das zwischen 1821 und 1837 erschien. 

Mit dem Aufkommen der Konsumgesellschaft schrieb der Versandhauskatalog die Erfolgsgeschichte der Musterbücher fort. 

Heute ist der Versandhauskatalog und mit ihm auch das Musterbuch ins Netz gewandert, wie bei Amazon und überhaupt in den zahlreichen Webshops. Ein weiterer Stilwandel dieses zählebigen Mediums. 

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Mittwoch, 22. Juli 2015

facebook, Apple & Co sind die neuen (digitalen) Verleger

Von Ralf Keuper

In Warum Medien aufpassen müssen macht Volker Schütz auf die Gefahren der wachsenden Verbreitung sog. Alpha Apps, d.h. digitaler Content- und Messaging-Plattformen wie Apple, Google, Amazon und facebook aufmerksam. Kaum jemand werde künftig noch im Netz gezielt die Seite einer Zeitung aufsuchen oder deren App installieren. Stattdessen geht der Leser dorthin, wo er sich bevorzugt aufhält; und das ist meistens facebook oder ein anderes soziales Netzwerk. Hier bekommen die Nutzer nicht nur den passenden Content, sondern auch weitere Angebote angezeigt, die zu ihrer Lebenswelt passen. 

In gewisser Weise übernehmen facebook, Google, Apple, Amazon aber auch die großen asiatischen Konzerne wie Alibaba, Tencent, Xiaomi, Samsung und Baidu nebenbei die Rolle des klassischen Verlegers. Sie stellen die Inhalte zusammen, erstellen ihnen sogar in manchen Fällen, und schnüren daraus ein Gesamtpaket, für das der Kunde in der einen oder anderen Weise zu bezahlen bereit ist. Die Informations- und Zahlungsströme laufen an den Medienhäusern weitestgehend vorbei. Sie bekommen einen bestimmten Anteil, über den zu verhandeln, mit wachsender Reichweite und Popularität der Plattformen, für sie immer schwieriger werden dürfte. 

Die Hoffnungen, die eigene Marke werde sich gegen die Vereinnahmung der Plattformen behaupten oder die Errichtung eigener Plattformen mit zusammen gewürfelten Angeboten sei geeignet, die großen Internetkonzernen das Fürchten zu lehren, dürfte sich als trügerisch erweisen, so sie in den Verlagshäusern gehegt werden. 

Printauflagen der "führenden" Medien weiter im Sinkflug

Von Ralf Keuper

Die Talfahrt bei den Verkaufszahlen der "führenden" Print-Medien hält unvermindert an, wie aus einer aktuellen Meldung von blu-News hervorgeht.

Sowohl im Abonnentenbereich wie auch im Kioskverkauf haben die Totholz-Bedrucker im 2. Quartal herbe Einbußen hinnehmen müssen, wie Spiegel mit -7,5 Prozent, Bild mit -9,3 Prozent und die Welt sogar zweistellig mit -10,4 Prozent. 

Einzig Landlust und Junge Freiheit konnten einen spür- bzw. messbaren Anstieg der Verkaufszahlen vermelden. Beim Focus gehen die steigenden Zahlen fast ausschließlich auf Sondereffekte, wie in Form verteilter Bordexemplare zurück. 

BluNews führt die schlechten Zahlen vor allem auf den Vertrauensverlust der Medien in der Bevölkerung zurück. 

Wie auch immer. Die guten alten Zeiten neigen sich dem Ende. Es ist mehr als fraglich, ob es den Verlagen gelingt, die sinkenden Zahlen im Printbereich durch wachsende Einnahmen bei den digitalen Medien zu kompensieren - auch nicht mittels Lifestyle oder anderer Plattformen. Es droht die digitale Prekarisierung, der Status eines Sub-Subunternehmer von facebook & Co. 

Diesen Wandel erfolgreich zu meistern, dürfte den Redaktionen, die so eifrig darin sind, Reformdefizite im eigenen Land wie auch im Ausland ebenso wie Reformstaus in verschiedenen Branchen zu diagnostizieren, nicht schwer fallen. Sie haben mit Sicherheit schon den ultimativen Plan B in der Schublade. Leider nur sind sie viel zu sehr mit der Sicherung des Weltfriedens beschäftigt, dass für derlei Gedanken - verständlicherweise - keine Zeit bleibt ;-) 

Samstag, 18. Juli 2015

Marktkonformer Journalismus - ein neues Phänomen?

Von Ralf Keuper

In seinem Beitrag Der totale Journalismus schildert Gert Even Ungar die Folgen der zunehmenden Ökonomisierung des Journalismus, die seiner Meinung nach zu einer Verflachung bzw. zu einem platten PR-Journalismus geführt habe. In den Redaktionsstuben, die gerne auf die mangelnde Reformwilligkeit verschiedener Bevölkerungsgruppen hinweisen, herrsche eigentlich nur noch reine Existenzsicherung:
Die Protagonisten sind verdammt dazu, zunächst ihr eigenes wirtschaftliches Fortkommen im Blick zu haben. Das gilt sowohl für den Einzelnen Redakteur und Journalisten, als auch für die Medienkonzerne als Ganzes. Doch dadurch kann der deutsche Journalismus seinen Anspruch ein aufklärerisches Regulativ in einer demokratischen Gesellschaft zu sein, nicht mehr erfüllen. Er verliert notwendig jede Vielfalt und die Fähigkeit zu substantieller Kritik.
Kurzum: Substanzielle Kritik kann man sich als Journalist und Medienhaus nicht mehr leisten. 

Jetzt sind Medienhäuser nun mal auch Wirtschaftsunternehmen, von denen viele wirtschaftliche Schwierigkeiten haben. Ehemals erste Adressen, wie die SZ, sind zum Sanierungsfall geworden. Verleger, wie ein Gerd Bucerius oder Rudolf Augstein, die neben einem intellektuellen auch ein hohes finanzielles Stehvermögen hatten, sind rar geworden. Es gibt sie eigentlich nicht mehr. In den Verlagshäusern geben inzwischen die Manager und Controller den Ton an. 
Jetzt sind die Marktbedingungen für die Zeitungsverlage und öffentlich-rechtlichen Medien andere, rauere geworden. Das Geschäft so wie früher zu betreiben, funktioniert nicht mehr, ein neues Geschäftsmodell, das ähnlich profitabel ist wie das alte, ist nicht in Sicht. Allerdings ist es schon bemerkenswert, dass der gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk Methoden anwendet, die man hier so nicht vermuten würde. Insofern stellt sich einmal mehr die Frage, ob wir überhaupt noch einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk benötigen.

Auf der anderen Seite sind Stimmen zu vernehmen, welche die fortschreitende Ökonomisierung im Journalismus ausdrücklich begrüßen, wie der lt. Basler Zeitung "wichtigste Medienkritiker der Schweiz", Kurt W. Zimmermann

In einem Interview mit der Basler Zeitung begründet Zimmermann seine Haltung. Auf die Frage, wie er den Tagesanzeiger finde, der einige Sparrunden hinter sich hat, antwortet Zimmermann:
Ich glaube nicht, dass viel gespart wurde beim «Tagi». Die Redaktion hat immer noch etwa 200 Festangestellte – zu meiner Zeit vor 15 Jahren war das vergleichbar. Der einzige Unterschied ist: Damals waren 50 faule Nüsse darunter, heute hat es fast keine faulen Nüsse mehr.
Weiterhin gibt Zimmermann Auskunft darüber, weshalb Medienunternehmen sich an betriebswirtschaftlichen Kriterien zu richten haben:
Ist es wichtiger, dass das Unternehmen überlebt oder dass eine Produktionslinie, also die Zeitung überlebt? Das ist die Grundfrage – und ich glaube, es ist viel wichtiger, dass das Unternehmen überlebt. IBM begann als Hersteller von Lochkarten. Ich glaube nicht, dass IBM mit der Fokussierung auf Lochkarten überlebt hätte. NZZ und Tamedia begannen als Zeitungshersteller – aber ich glaube nicht, dass sie als Zeitungshersteller überleben werden. Sie müssen in neue Geschäftsfelder investieren, und hier ist Tamedia deutlich weiter als die NZZ-Gruppe.
Frohlockend verkündet Zimmermann, weshalb er der Ansicht ist, dass die Verlagshäuser auf die Siegerstraße zurückgefunden haben:
Die grossen Internetportale gehören wieder den Verlagshäusern: homegate, jobs.ch, die Scout-Gruppe. Die Medienhäuser haben zurückgefunden zu ihrer alten ökonomischen Stärke, nur ist diese Stärke heute digital. 
Scheinbar hat der "wichtigste Medienkritiker der Schweiz" noch nichts von facebook, YouTube und anderen großen sozialen Netzwerken gehört ;-)

Weiteres Beispiel für seinen ungebrochenen Optimismus: 
Unser Geschäft war nie ein romantisches Business. Nie verdienten Zeitungen allein mit Journalismus Geld. Die Zeitung per se, ohne Werbung, rentierte nie – ausser in den Fünf­zigerjahren in den USA, wo die Auf­lagen riesig waren. Vorher und nachher waren Zeitungen nur mit kommerziellen Zusatzeinnahmen zu finanzieren. Das Schöne ist ja: Das funktioniert heute wieder. Deshalb bin ich auch ziemlich optimistisch.
An dem Hinweis mit der Romantik und den Zusatzeinnahmen ist was daran. Die Aussage, dass das alte Geschäftsmodell in digitalisierter Form wieder funktioniere, gehört jedoch tatsächlich in die Rubrik Fabel oder Romantische Erzählung. 

Auch sonst hat man bei der Lektüre des Interviews den Eindruck, als würde sich Zimmermann in einem Paralleluniversum bewegen. Allerdings räumt selbst Zimmermann ein, dass es derzeit zu viel Konformismus im Journalismus gebe. Längst nicht alle Kritiker der Medien, so Zimmermann, seien verblendet. 
Sicherlich ein Medienkritiker, der zu polarisieren versteht und ein ausgewiesener Kenner des Medienmarktes in der Schweiz. Mehr aber auch nicht. 

Wie auch immer. Die Fragen der Ökonomisierung des Journalismus und seine Konsequenzen werden die Kritiker auch weiterhin beschäftigen. 

Medienwandel: Ein Blick zurück auf die letzten Wochen #16

Von Ralf Keuper

Anbei eine Auswahl von Beiträgen aus dem Bereich Medien, die mir in den vergangenen Tagen/Wochen aufgefallen sind:

Freitag, 10. Juli 2015

Der merkwürdige Ordnungsruf der SZ

Von Ralf Keuper

In einem Beitrag rügt der Feuilleton-Chef der SZ, Adrian Kreye, den offenen Brief, den fünf Ökonomen, darunter Thomas Piketty, an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst haben. Seine Ablehnung begründet Kreye wie folgt:
Wenn sich Medien und Wissenschaft als Aktivisten verstehen, haben sie ihre gesellschaftliche Rolle verspielt. Die drei Gewalten können sich hervorragend ergänzen. Medien und Wissenschaft dürfen allerdings politisch keine Partei ergreifen. Aktivisten müssen das.
Das veranlasste den Herausgeber der Gazette München, Fritz Glunk, zu einem offenen Brief an Kreye, in dem er seine Verwunderung über den Tadel äußert:
Welches Medium hat hier denn, wie Sie unterstellen, Partei ergriffen? Etwa das Internet? „Medien“, die den Offenen Brief etwa wiedergegeben haben? Wem Sie hier vorwerfen, „politisch“ Partei ergriffen zu haben, bleibt unklar. Es spielt allerdings keine sehr große Rolle, denn ganz selbstverständlich berichten Medien (insbesondere in einer meinungsvielfältigen Gesellschaft) von einem Offenen Brief an eine Bundeskanzlerin — seine Autorität, Relevanz und Aktualität vorausgesetzt. Der Vorwurf, sie dürften das nicht, geht ins Leere und ist bei einem anerkannten Journalisten besonders verwunderlich.
Wenn es so wäre, wie Kreye meint, dann dürften die sog. Wirtschaftsweisen künftig keine Herbstgutachten erstellen und, mit entsprechenden Empfehlungen versehen, der Bundeskanzlerin überreichen. 

Das Feuilleton der SZ ist nicht unbedingt eine Autorität, wenn es um die Behauptung einer neutralen Position in strittigen Fragen geht. Beispiel dafür ist die Diskussion um die Schwarzen Hefte Martin Heideggers. In der SZ waren überwiegend Heidegger-freundliche Beiträge und Interviews zu lesen, zu einem Zeitpunkt, als andere Zeitungen die Beweislage für so erdrückend hielten, dass von einer Trennung von Werk und Person nicht mehr ausgegangen werden könne.


Auch sonst scheint sich der Eindruck Glunks zu bestätigen, dass der fortschreitende Niveauverlust der SZ nicht mehr zu übersehen ist. 

Weitere Informationen:



Montag, 6. Juli 2015

Ausgewogene Beiträge zum Referendum in Griechenland

Von Ralf Keuper

Irgendwie überkommt einen der Eindruck, dass sich einige Redakteure bei der Bewertung des gestrigen Referendums in Griechenland in Rage schreiben. Glücklicherweise gibt es einige wenige Beiträge, die in ihrem Urteil weitestgehend sachlich sind, was nicht bedeutet, dass ich persönlich jeder Aussage zustimme. Aber das muss ja auch nicht sein. 

Samstag, 4. Juli 2015

Medienwandel: Ein Blick zurück auf die letzten Wochen #15

Von Ralf Keuper

Anbei eine Auswahl von Beiträgen aus dem Bereich Medien, die mir in den vergangenen Tagen/Wochen aufgefallen sind:

Donnerstag, 2. Juli 2015

SAP: Alle Hoffnungen ruhen auf Hana

Von Ralf Keuper

Ob diese Wette aufgeht? Gegenüber Recode gab SAP-Mitgründer Hasso Plattner zu Protokoll, dass die Zukunft des Unternehmens von dem Erfolg der Datenbanktechnologie Hana abhänge. Die Existenz des drittgrößten Herstellers von Software der Welt schicksalhaft an eine Datenbanktechnologie gekettet - wie konnte es so weit kommen?

Eine Erklärung liefert der Beitrag SAP - kann die Datenbank Hana das deutsche Softwarehaus noch retten?. Demnach setzen SAP im Bereich Cloud-Computing die Mitbewerber Salesforce, Workday, Zuora und Netsuite sehr zu, ebenso wie einige aufstrebende Startups, die Mobile Apps für das Finanzwesen anbieten. 

Zu schaffen macht SAP Hana auch die Konkurrenz durch Big Data Plattformen wie Hadoop und Spark. Durch die angekündigte Zusammenarbeit zwischen Spark und IBM hat die Bedrohung eine neue Dimension erreicht. Greg Satell sieht, ebenso wie IBM Vice President Rob Thomas, Spark schon als das operating system for data - also quasi Microsoft für Big Data. Wie Satell schreibt, beabsichtigt IBM Spark in seine Bluemix Plattform zu integrieren.  Und wenn man dann noch bedenkt, dass Apple und IBM wieder Gefühle füreinander entwickelt haben, dann steht es für SAP und Plattners Wette nicht wirklich gut. Oder sagen wir: Es sah schon mal besser aus. 

Klassische Medienindustrie: Lost in context

Von Ralf Keuper

Die klassischen Medienunternehmen, wie Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und Radio, müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, künftig nur noch als Zulieferer von Content benötigt zu werden. Und auch in dieser Rolle werden sie auf absehbare Zeit nicht mehr benötigt. Gut möglich, dass es demnächst nicht einmal mehr zum Context-Lieferanten reicht.

Die Regeln im Netz bestimmten die digitalen Ökosysteme, wie Apple, Google, Alibaba, facebook und Samsung. Vor allem aber Apple und Google.

Beide gehen dazu über, ihre Plattformen als geschlossenes System zu betreiben. Helfen soll ihnen dabei der Kontext, wie es in Apple und Google setzen stärker auf Kontext, zum Leidwesen der Nutzer heisst. Zwar können Nutzer mit einer Vorliebe für die Apple-Plattform auch die Dienste von Google in Anspruch nehmen und umgekehrt, ohne jedoch den vollen Umfang an Zusatzinformationen und Zusatzservices nutzen zu können:
Man braucht dafür ein Android Smartphone. Google Now gibt es zwar auch für iOS, allerdings ist der Virtuelle Hellseher Assistent dort nicht annähernd so hilfreich, da die tiefgreifende Integration ins OS nicht möglich ist. Diese ist aber nötig, um das volle Funktionsspektrum auszuschöpfen – dieser Mangel an Integration wird sich bei Now on Tap noch stärker als bisher ohnehin schon bemerkbar machen.
Gewiss ein Haken.

Aber auch von anderen Seiten droht Ungemach. So bietet Apple Beats1 die Möglichkeit, seine Musikwünsche kundzutun und erfüllt zu bekommen, wie weiland im Radio - nur unkomplizierter. Seinen Radius vergrößern will auch Snapchat: Snapchat now lets you tap to view snaps and stories, add nearby friends

Weitere Meldungen in dem Zusammenhang / Kontext:
Die klassischen Medien werden derzeit filetiert. Die Grillsaison ist eröffnet. Aber das kann ja die Qualitätsmedien wie FAZ & Co. mit ihrem "unverwechselbaren Content" nicht schocken ;-)
Unverwechselbar ist ihr Content tatsächlich - das muss aber nicht unbedingt als Lob interpretiert werden.
Die Aktionen der Medienhäuser, wie von G+J, wirken im Vergleich zu denen der wirklich maßgebenden Player bestenfalls wie Kraut und Rüben 2.0

So wird das nichts. 

Es droht: Lost in Context.