Samstag, 8. Oktober 2016

Digitalisierung und die Autonomie der Kunst (Vortrag von Dirk Baecker)

Die aktuellen Prozesse definieren eine neue Epoche der Menschheitsgeschichte. Erstmals sind globale Verknüpfungen in Lichtgeschwindigkeit rund um den Erdball möglich. Und erstmals beteiligen sich Maschinen mit einem enormen Gedächtnis, mit schnellen und lernfähigen Algorithmen und einer grenzenlosen Konnektivität an der menschlichen Kommunikation. 
Dieser menschheitsgeschichtliche Einschnitt ist nur mit drei Ereignissen einer ähnlichen Tragweite vergleichbar: mit der Entwicklung der Sprache vor ca. 50.000 Jahren, der Entwicklung der Schrift vor ca. 8.000 Jahren und der Entwicklung des Buchdrucks vor 600 Jahren. Über diese Themen sprach Prof. Dr. Dirk Baecker, Dekan der Fakultät für Kulturreflexion an der UW/H, beim 9. Kulturpolitischen Dialog im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport am 30. September 2016 in Düsseldorf. Quelle: Künste 4.0

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